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über Till

Am 19.12.1999 bekam das Glück für uns einen neuen Namen: Till Noah. unser erster Enkel war da. Und von Anfang an war er ganz oft bei uns im gelben Haus im Glarnerland. Wir waren eine grosse Familie, mit Till, unserem sanften, bescheidenen, unendlich lieben, klugen und herzensguten kleinen Mann in unserer Mitte.Die Diagnose Krebs im Dez. 06 kam völlig unerwartet. Gerade dann, als seine kleine Schwester die schweren Folgen eines Impfschadens hinter sich hatte und wir es wagten, wieder aufzuatmen. Hirntumor war ein Erdbeben, das alles erschütterte und jeden Rahmen sprengte. "La vita e bella", der Film in dem ein Papa seinen Sohn im KZ bei sich hat und es schafft, dass dieser das Grauenvolle rundum gar nicht wahrnimmt, wurde zur Vision von Tills Eltern und uns allen. Die beiden KInderleben sollten weiterhin so fröhlich und kunterbunt wie nur möglich bleiben. Und dafür waren wir bereit, alles zu geben.Um diese Vision umzusetzen, brauchten wir aber ganz viele Helfer, denn für eine Kleinfamilie allein ist das nicht möglich. Kerstin verschickte schon in der ersten Nacht nach der Diagnose eine SMS an ihr ganzes Adressverzeichnis: "Till hat einen Hirntumor. Wir brauchen eure Hilfe, denn wir schaffen das nicht alleine."Sie kamen in grosser Anzahl, die guten Menschen, auf unser symbolisches Boot, das wir Arche Till Noah nannten. So viele warfen ihre Ängste vor Krebs, Kinderspital, Sterben und Tod über Bord und schenkten uns Zeit, Liebe, Verbindlichkeit und Fürsorge aller Art. Sie liessen uns nicht mehr alleine, auch wenn der Orkan um unser Schiff herum tobte und es hin- und herwarf wie eine Nussschale. Sie erfüllten unseren schweren Weg mit Licht und Wärme, mit Hoffnung und Trost. Und sie hörten nie auf, Farben, Fröhlichkeit und Lachen in unseren beschwerlichen Alltag zu bringen. Sie wurden für uns zu Rettungsinseln.Ohne unsere Boat-People wären wir verloren gewesen. Am 4.9.2010 flog mussten wir unseren Kleinen fliegen lassen. Mit schwerstem Herz und doch auch dankbar, dass er seine kaputte Hülle nun verlassen konnte. Sein kleines Leben war viel zu kurz und dann doch auch irgendwie gerundet und erfüllt. Weil Till uns so vieles gelehrt hat über das Leben und das Sterben, über das Annehmen und das Loslassen. So viele wunderschöne Spuren hinterlässt er in so vielen Herzen.Liebster Till...du warst so ein glückliches Kind und sagtest das auch immer wieder. Und du warst der Meinung, dass die Schweiz das schönste Land sei und es hier nur gute Menschen habe. So hattest du es ja auch erlebt. Deine feinfühlige Dankbarkeit dafür ist zum Motor geworden für all unsere Projekte. Ja, allerliebster kleiner Mann.. wir werden uns auch weiterhin engagieren, um dir zu beweisen, dass du recht hattest..dass es so viele wunderbare hilfsbereite Menschen gibt, die diejenigenigen nicht alleine lassen, welche von einem Tag zum andern einem Lebenssturm ausgesetzt sind, an dem sie auch zerbrechen könnten. Danke, dass du da warst, uns so viel Liebe geschenkt hast und grosses Glück.Wir tragen dich in unseren Herzen..an jedem neuen Tag.deine Mémé und dein Pépé

Till

..an was soll i denn glauben, ausser an des was i gspür..wie mei Herzschlag ghörst zu mir...(andre heller)



wir Sternenkinder-Grosseltern