Um alle Inhalte sehen zu können, benötigen Sie den aktuellen Adobe Flash Player.

meine Idee Neues über mich Kontakt über Till der Abschied ein Jahr ohne Till-Feier Schwester Malin Tills Eltern Pepe Sternenkind-Buch Lesungen euer Echo Gästebuch Echo zu Beginn mehr Echo und noch mehr Echo und da noch mehr Echo Eure Worte Sternenkinder-Grosseltern...eure Worte Sternenkinder-Eltern schreiben Erden-Enkel schreiben Worte von Grosseltern+Eltern schwerkranker Kinder Aktuelles Aktuelles 2 Aktuelles 3 Aktuelles 4 Presse Texte Tills Geschichte Tills Geschichte 2 Memes Briefe Erinnerungen Artikel im Fritz und Fränzi Feb 2012 Artikel in "Kinder regional" 

Tills Geschichte

ES IST NIEMALS DIE UMGEBUNG, ES SIND NIEMALS DIE EREIGNISSE IN UNSEREM LEBEN, SONDERN DIE BEDEUTUNG, DIE WIR DAMIT VERKNÜPFEN - WIE WIR SIE INTERPRETIEREN - DAS ENTSCHEIDET DARÜBER, WER WIR HEUTE SIND UND WER WIR MORGEN SEIN WERDEN......Ich habe fast atemlos all Ihre Beiträge gelesen und Fotos angeschaut.Ich habe noch nie berührendere Worte im Zusammenhang mit dem Tod eines Kindes gelesen. Von heute an sind Till, Malin, die Eltern und Sie mit Ihrem Mann in meinem Herzen. Ich hoffe und wünsche ganz fest, dass Sie weiterhin Menschen bewegen, nicht wegzuschauen, sondern da zu sein für die betroffenen Familien..(aus dem Gästebuch)Mail der Oesterr. Kinder-Krebshilfe:"Ich finde, Sie schreiben sehr schön und berührend. Haben Sie nicht schon daran gedacht, ein Buch zu schreiben?"IM BIOGRAFIE-KURS IN SCHREIBER+SCHNEIDERS WERKSTATT IN ZURZACH SCHREIBE ICH TILLS GESCHICHTE..WEIL SIE HIMMELTRAURIG UND GLEICHZEITIG WUNDERSCHÖN IST..WEIL SIE NIE VERGESSEN WERDEN DARF..WEIL TILL UNS SO VIEL GELEHRT HAT, DAS UNS ALLE PRÄGTE..VIELLEICHT WIRDS EINMAL ZUM BUCH..MEINE LETZTE VERBEUGUNG VOR DIESEM WUNDERBAREN INNNIGSTGELIEBTEN KIND..HIER IMMER WIEDER EINFACH EIN AUSZUG:16) TILL UND GÖLÄIch hüte Till und muss mit ihm zum Arzt für eine Blutkontrolle. Draussen regnet es in Strömen. Ich schiebe den Rollstuhl so schnell es geht durch die Nässe, habe den zerbrechlichen kleinen Mann ganz zugedeckt mit einer grossen Regenjacke. Dann merke ich, dass ich seine Maske vergessen habe. Die muss er unbedingt anziehen, wenn er in die Praxis geht. Er ist einverstanden, dass ich ihn im Gang stehen lasse und die Maske zuhause hole. Dass er so brav und kooperativ bleibt, schnürt mir erneut das Herz, immer und immer wieder. Er sitzt ergeben dort und wartet einfach, nie ein Vorwurf, nichts. Warum er, warum ausgerechnet er? Da ist sie wieder, diese Wut, die jede Zelle in mir besetzt, bis ich für alles andere taub bin. So schnell es geht, bin ich wieder zurück und helfe ihm, die Treppe hochzusteigen. Er hat hier einen wunderbaren, liebevollen Arzt, auf den wir uns verlassen können. Auch die Sprechstundenhilfe ist immer so freundlich und erwartet uns schon. Till setzt sich wie immer tapfer auf seinen Stuhl und lässt alles über sich ergehen. Sein kleines liebes Gesicht ist ein wenig aufgedunsen vom Cortison und trotzdem noch so zart und fein. Wenn ich ihn anschaue, möchte ich ihn nur beschützen und alles geben, damit er wieder gesund wird. Ich will nicht, dass wir ihn verlieren. Wie können wir weiterleben, ohne ihn? Warum gibt es keinen Handel. Warum kann ich nicht tauschen. Mich gegen ihn. Grossmütter müssen doch vor ihren Enkelkindern gehen. Verdammt. Die Blutwerte sind wie erwartet und ich stosse ihn wieder sicher heim durch den Sturm. Till ist sehr müde und legt sich aufs Sofa. Ich lege mich neben ihn, decke ihn zu mit seiner grünen Kuscheldecke und halte sein geliebtes Händchen. Ich stelle ihm den Fernseher an und wir sehen Gölä, auf einer Wiese am Thunersee. Seine Lieder gehören auch zu Tills Favoriten, und er freut sich grad ganz fest, ihn zu sehn, hört aufmerksam zu. Plötzlich sagt er „Meme wieso isch de Gölä nöd im Spital?“ „Warum sollte er“, antworte ich. „Will er doch Chrebs hät wie ich. Lueg doch, er hät au e Glatze“. Ich erkläre ihm, dass es zweierlei Glatzen gibt, und schon lachen wir wieder beide. Immer wieder die Welt durch seine Augen anzuschauen erweitert auch mein Sichtfeld. Wie sehr wir uns doch lieben, wie dick und fest dieses Band zwischen uns ist. Warum reicht es nicht aus, wenn wir uns gegen den Krebs verbünden, warum nicht? Da sind so viele Fragen, auf die wir keine Anworten mehr finden. Als würde uns das Leben einfach ins Leere hinauslaufen lassen.AUSZUG AUS DEM TILL.MAIL:„HEUTE KAM EINE KRANKENSCHWESTER ZU UNS ZUM ESSEN.TILL WOLLTE LATERNCHEN AUFSTELLEN, VOM HAUS BIS ZUR BUSHALTESTELLE,DAMIT IHR WEG ZU UNS LEUCHTE. MALIN DECKT MIT HILFE VON TANTE MEG DEN TISCH UND DEKORIERT IHN MIT UNMENGEN SILBER- UND GOLDTALER SOWIE GLÜCKSPILZEN,“WILL MIR GLÜCKSPILZE SIND, SO LIEBI MENSCHE Z HA“, SAGT SIE.

Tills Weg

.



wir Sternenkinder-Grosseltern